Fashion Revolution Week 2020



Vom 20.-26.April 2020 findet wieder die jährliche Fashion Revolution Week statt!

Die Fashion Revolution Kampagne wurde von einer internationalen Gruppe von Unternehmer*innen, Aktivist*innen, Pressevertreter*innen und Akademiker*innen aus dem Modebusiness als auch darüber hinaus ins Leben gerufen. Sie verstanden die Rana Plaza Tragödie in Bangladesch als Anstoß, endlich etwas gegen die Missstände entlang der Produktions- und Lieferketten in der Textilindustrie zu unternehmen.

Fashion Revolution ruft dazu auf, Fragen zu stellen, Arbeits-Standards zu überdenken und zu erhöhen. Eine Veränderung mit kleinen Schritten zu beginnen und zu zeigen, dass ein Wandel möglich ist. Die Webseite von Fashion Revolution bietet hierfür vielfältige Ideen und Tipps, wie Menschen sich einbringen können und die Menschen vor Ort unterstützen können. In Deutschland startete die Initiative ihre Arbeit im Januar 2014 in Berlin.

Der 24. April ist Fashion Revolution Day – ein jährlicher Gedenktag an das Rana Plaza Unglück in Bangladesch, der den Menschen überall den wahren Preis unserer Mode ins Bewusstsein rücken soll.  Mit lokalen Gruppen in über 100 Ländern findet der Fashion Revolution Day weltweit Unterstützung. Und während der Fashion Revolution Week, die den Gedenktag einbettet, gibt es weltweit zahlreiche Aktionen, um auf die Missstände in der Modeindustrie aufmerksam zu machen.

Auch die Fashion Revolution Week steht dieses Jahr aufgrund der Corona Pandemie vor der besonderen Herausforderung ihr Engagement für faire Kleidung umzusetzen. Viele Initiativen haben sich aber Möglichkeiten überlegt die Fashion Revolution Week online stattfindet zu lassen.

Die Kampagne für sauber Kleidung bietet während der Fashion Revolution Week viele interessante Webinare zu dem Thema an. Verschiedene Organisationen rufen dazu auf, während der Fashion Revolution Week ein Kleidungstück auf links zu tragen, um für faire Kleidung für euch allein (und doch gemeinsam) demonstrieren zu können. Und jeder kann über die sozialen Medien oder Fotoaktionen, wie von der Kleiderei in Köln organisiert, auf das Thema aufmerksam machen.

Wie sich der Corona-Virus sich auf die Produktionsländer auswirkt erfahrt ihr hier.