Online: Was können wir aus bestehenden Sorgfaltspflichtengesetzen lernen?

10.
MÄRZ
2021


In Frankreich wurde 2017 ein Lieferkettengesetz (Loi de vigilance) beschlossen, das sehr große Unternehmen ab 5000 Mitarbeitenden zur menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfalt verpflichtet. In Großbritannien schreibt ein Gesetz gegen Moderne Sklaverei die Berichterstattung und Maßnahmen gegen Zwangsarbeit vor. Die Niederlande haben 2019 ein Gesetz zur Vermeidung von Kinderarbeit in Lieferketten verabschiedet. Die USA erlegen Unternehmen seit 2010 verbindliche Vorgaben im Handel mit Konfliktmineralien auf…

Verschiedene Länder haben Unternehmen also bereits zu Sorgfaltsprozessen in ihren Lieferketten verpflichtet. Wie wirksam sind die Mechanismen, die in diesen Gesetzen verankert sind? Was können wir aus den Erfahrungen mit den bestehenden Gesetzen für das deutsche Lieferkettengesetz lernen? Welche Erfahrungen etwa konnten Zivilgesellschaft und Betroffene von Menschenrechtsverstößen mit den Klagemöglichkeiten des französischen Gesetzes machen?

Der zweite Vortrag des Webseminars findet in englischer Sprache mit zusammenfassender Übersetzung ins Deutsche statt. Alle Fragen können auf Deutsch gestellt werden.

Anmeldung hier möglich.

Datum
10. März 2021
Beginn
18:00 Uhr
Ende
19:30 Uhr
Ort
Online, ,
Veranstalter
Südwind