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Umfrage

In Sachen Nachhaltigkeit ist die Kölner WirtschaftNennungen
vorbildlich62
auf der Höhe der Zeit27
im Rückstand61

Ursache Nr. 1 für Ökosünden ist Gedankenlosigkeit


Gedankenlosigkeit ist eine starke Vereinfachung der komplexen Dynamik, die die Menschheit in Massen gegen ihr eigenes Wohl und das der Umwelt handeln lässt. Trotzdem passt der Begriff am besten, finde ich, denn es ist dem Menschen schlicht unmöglich an alle Faktoren gleichzeítig zu denken. Auch wer gebildet ist und über Mittel verfügt, kann sich immer nur mit recht faulen Kompromissen "verhalten" und wird in der einen oder anderen Hinsicht Schaden anrichten.
Das führt bei vielen "Informierten" dazu, dass sie das Prinzip des nachhaltigen Handelns garnicht erst begreifen, andere verwerfen es wieder, weil es zu anstrengend erscheint.
Wichtig ist, zu sehen, dass unsere Lebensspanne nur winzig kurz ist, aber sich ständig die Weichen stellen für die weitere Entwicklung der Spezies Mensch - mit allen Auswirkungen auf die Erde. Man muss nicht perfekt werden, aber unter Mühen die Prinzipien zu verinnerlichen, die eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen, ist unabdingbar für unsere Rasse - sozusagen der Preis für unser wucherndes Großhirn, das uns so mächtig werden liess, bzw. seine Vervollständigung. Es lohnt sich doch, dranbleiben also...

Von: Britta Walther
Tuesday, 28.12.2004, 14.04 Uhr

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